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6. Januar 2017. Vom Balkon unserer Wohnung in Köln, Stuttgarter Straße 67, betrachten wir den Winterhimmel. Es schellt.........

......und schon stehen die Sternsinger von St. Franziskus am Bilderstöckchen im Treppenhaus vor unserer Wohnungstür und singen die seit Jahren üblichen Lieder, wie "Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg...."

Im Wohnzimmer steht unsere Krippe, die wir vor Jahrzehnten in Südtirol gekauft hatten. Aber es fehlen noch die Heiligen Dreikönige, auch "Die Weisen aus dem Morgenland" genannt.

Also führen wir die durchfrorenen Sternsinger ins warme Wohnzimmer zur Krippe.

Die erstrahlt nun im hellen Licht des Sterns von Bethlehem, den die Sternsinger besungen haben. Oder hat jemand die Krippenbeleuchtung eingeschaltet?

Die Sternsinger sind, mit Geld für wohltätige Zwecke und Süßigkeiten für sie selber versehen, weitergezogen und wir schauen durch das Wohnzimmerfenster auf die an der Escher Straße gelegene Turnhalle des Kölner Dreikönigsgymnasiums, aus dem auch ein helles Licht nach draußen dringt. Die Halle ist seit Jahr und Tag überfüllt mit jungen Flüchtlingen, die hier wie überall in Deutschland viel zu lange auf eine sinnvolle Eingliederung, Beschäftigung oder ein Studium warten müssen. Siehe auch den vorigen Artikel "Beschäftigung von Asylanten ohne gute Deutschkenntnisse".

 

Der Geist der Weihnacht ist noch nicht überall angekommen, denn zur Zeit haben in dem für manche recht wohlhabenden Deutschland  andere Themen Hochkonjunktur. Und während in vielen Teilen der Welt die Menschen hungern, ist in Europa der Massenkonsum von Gütern jenseits der Grundbedürfnisse zur Normalität grworden.